Unsere Freunde von Let’s Dine haben wir euch ja bereits auf unserem Blog vorgestellt – vor ein paar Wochen hatten wir nun die tolle Gelegenheit, ein waschechtes Let’s Dine Dinner in unserem Motel a Miio Lager zu erleben! Mitten im nasskalten November lautete das Motto “Kein Raum für Grau” – wie es zu diesem farbenfrohen Thema kam, was sie zu ihren leckeren Menüs inspiriert und wie ihr zu Hause selbst ein besonders schönes Ambiente für euer Dinner zaubert, verraten Stephanie und Ines euch in unserem Interview. Und zum Schluss gibt es als Extra-Schmankerl noch das Rezept für die leckere Rote-Beete-Tomatensuppe, die wir während des Dinners genießen durften. Ein Träumchen!

Was hat Euch zu Motto „Kein Raum für Grau“ inspiriert?

Stephanie: Die Idee kam mit der Zeit. Es fügte sich einfach zusammen. Wir wollten in diesem Jahr noch ein Essen geben und der einzige für uns mögliche Termin war Mitte November. Jetzt ist der Oktober schön golden und der Dezember schön weihnachtlich. Der November hingegen ein eher undankbarer Monat. Nasskalt und grau.
Als ich dann in Eurer riesigen, grauen Lagerhalle stand, die wunderschön ist, aber in der man auch etwas tun muss um die Atmosphäre zu schaffen für ein prachtvolles Essen und zwischen den Kisten immer wieder die bunte Keramik zu sehen war, kam eines zum anderen und ich hatte das Thema: Kein Raum für Grau. Es ist immer, was man daraus macht.

Es gibt im ganzen Lager nur ein Waschbecken. Sobald mehr als zwei Kochplatten angeschlossen werden, flog die Leitung raus – aber das sind alles keine Hindernisse. Wir haben eine Küche improvisiert, ein paar Kerzen verleihen dem Lastenaufzug gleich ein ganz anderes Flair, dann noch die Keramik einbezogen und am Ende war das eine leuchtende Halle und wirklich kein Raum für Grau.

Wie kommt so ein Let´s Dine Menü zustande?

Ines: Ich drücke einen großen Teil meiner Kreativität über das Kochen aus. Ein Menü entwickelt sich so über verschiedenste Einflüsse und wie bei kreativen Prozessen üblich kann ich nicht am Ende sagen, was ausschlaggebend war. Ich lasse mich viel inspirieren. Ein Spaziergang über den Wochenmarkt, ein reger Austausch mit anderen Köchen und inspirierende Rezepte, die mir begegnen führen dann zu neuen Ideen. Regionale Lebensmittel sind mir wichtig und dann war es bei diesem Essen auch immer das Thema Farbe und Konsistenz. Die dunklen Chips zu der Rote-Beete-Tomaten-Suppe, in der der Schmandtropfen weiße Schlieren zieht beispielsweise.

Ob Adventskaffee oder Weihnachtsessen – gerade in der Weihnachtszeit wollen wir alle mit schönen Tafeln aufwarten. Was sind Eure Tipps für eine schöne Tischdeko?

Ines: Ein besonderes Geschirr und Stoffservietten machen schon viel aus- aber kleine Vasen oder auch Marmeladegläser mit beispielsweise verschiedenen Nadelgehölzen und Kerzen dazwischen sieht sehr schön aus. Ich mag auch jetzt zu dieser Zeit aufgebrochene Granatäpfel sehr gerne- und am nächsten Tag kann man sie dann auch noch verspeisen.

Stephanie: Ich mag Deko die natürlich und nicht zu aufdringlich ist. In gläserne Flaschen Zweige sehen sehr schön aus. In eine Baumstammplatte habe ich kleine Löcher gebohrt und langstielige weiße Kerzen eingestellt. Sehr schlicht, ganz einfach und sehr toll.

Kein Raum Für Grau Dinner


Rote-Beete Tomaten-Suppe mit Schmand

Für 4 Portionen

3 Rote Beete
600g geschälte italienische Eiertomaten (Dose)
1 Schalotte
Rosmarin
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 Teelöffel brauner Zucker

Die Rote Beete schälen (Handschuhe) und in grobe Stücke schneiden. Schalotten schneiden und anbraten, rote Beete dazu mit dem Braunen Zucker karamellisieren. Tomaten dazu und 400 ml Wasser. Salz und Pfeffer dazu und 30 – 40 min köcheln lassen. Alles mit dem Zauberstab pürieren abschmecken und zum Servieren einen Klecks Schmand darauf geben.


Rote Beete Suppe